Zieh dich raus! – Training für
Gewaltprävention

In unserer Einrichtung gibt es zwei Trainer für Gewaltprävention. Das Training setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen und kann auch in Schulen oder anderen Einrichtungen durchgeführt werden.

Bei Interesse wenden Sie sich direkt an die Trainer Benjamin Vollbrecht und Giovanni Marra:

Telefon: 05541 – 955731

Mail: TfG@jugendhilfe-muenden.de

Training zu Gewaltprävention und Soziale Kompetenz: „Zieh dich Raus!“

Gewalt ist unter Kindern und Jugendlichen ein verbreitetes Mittel zur Lösung von Konflikten. Ziele des Trainings sind die Vermittlung von Kompetenzen zur gewaltfreien Lösung von Konflikten, für ein positives Klassen- bzw. Gruppenklima und der Sensibilisierung für das Thema Gewalt. Das Training beinhaltet folgende Schwerpunkte, welche, angepasst an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, in Form von Rollenspielen,  Kleingruppenarbeit, Einzelgesprächen und aktiven Übungen konfrontativ vermittelt werden.

  • Opfervermeidung durch Stärkung der Selbstbehauptungsfähigkeit und Achtsamkeit
  • Reden lernen statt zu schlagen
  • Stärkung sozialer Kompetenz und echter Konfliktfähigkeit
  • Aushalten von Provokationen und Erweiterung der Frustrationstoleranz
  • Erkennen potentiell gefährlicher Situationen und Aggressionsauslöser
  • Eigene Grenzen wahrnehmen und akzeptieren
  • Ermöglichung positiver Erfahrungen in der Teamarbeit
  • Erweiterung des Handlungsrepertoires in Konfliktsituationen
  • Stärkung von Medienkompetenz

Sexualisierte Gewaltprävention für Jungen

Sexualisierte Gewalt ist ein sensibles Thema, welches nur durch extreme Fälle in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Allerdings ist sexualisierte Gewalt in den verschiedensten Formen häufig in unserer Gesellschaft vorzufinden. Sowohl in der Schule, in Sportvereinen, in Familien, im Alltag, als auch durch die Medien sehen sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema konfrontiert, fühlen sich jedoch häufig in der Aufarbeitung allein gelassen. Kinder und Jugendliche benötigen Unterstützung bei der Einordnung und Einschätzung von verwendeten Begriffen oder Situationen. Sie erkennen Übergriffe oft nicht als Form sexualisierter Gewalt an. Vermehrt rücken in der öffentliche Debatte Kinder und Jugendliche, die klassisch eher der Opfergruppe zugeschrieben wurden, auch als potenzielle Tätergruppe in den Fokus. Das Training hat zum Ziel, männliche Kinder und Jugendliche für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und aufzuklären. Nur wer einen Zugang zu dem Thema erlangt, kann sich und andere aktiv davor schützen, Opfer sexualisierter Gewalt zu werden, als auch in die Täterrolle zu fallen.

Medienmündigkeit: „Neue Medien“ – Aufklärung, Schutz und verantwortungsvoller Umgang mit dem Smartphone und im Internet

Mit fortschreitender und zunehmender Digitalisierung hat sich das Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen verändert. Selbstverständlich und eigenständig verbringen sie den Großteil der Zeit im Internet, nutzen Smartphones, bewegen sich in virtuellen Communities oder kommunizieren über diverse Messenger – Dienste. In diesem Workshop erarbeiten sich die Teilnehmer*innen Kompetenzen zur  verantwortungsvollen und sicheren Nutzung von Internet und Smartphone.

Workshop: Eskalierende Situationen – Präventive Methoden und Strategien zur Erweiterung der Handlungsfähigkeit in Konfliktsituationen

„Gewalt ist keine Lösung!“ – Diesen Satz haben die meisten von uns sicher als Kind schon mehrmals gehört. Aber wie verhalten wir uns in eskalierenden Situationen? Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Gewalt unter Jugendlichen ein verbreitetes Mittel zur Lösung von Konflikten ist. Sowohl imschulischen Bereich als auch in der Jugendarbeit, in Jugendgruppen und im Elternhaus ist Gewaltprävention ein wichtiges Thema. Besonders Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit und Lehrkräfte sehen sich in ihrer täglichen Arbeit mit Situationen und Menschen konfrontiert, welche ihnen besondere  Aufmerksamkeit und diverse Strategien zum gelingenden Umgang miteinander abverlangen. Dieser Workshop soll die Teilnehmer*innen für Krisensituationen sensibilisieren, Hintergründe für das Handeln der Klientel erläutern und präventive Methoden für die tägliche Arbeit vermitteln. Übungen, Vermittlung von Strategien und Erweiterung der Methodenvielfalt sollen zu einem sichereren Auftreten, einem besseren Gruppenklima und gewaltfreier Lösung von Konflikten verhelfen.

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